Die Eltern Kind Beziehung verbessern

Kindererziehung – Die wundervollste und größte Herausforderung
Hohe Erwartungen und das Gefühl alles richtig machen zu müssen, setzen Eltern heutzutage immer mehr unter Druck.
Doch was ist überhaupt richtig? Es gibt kein Rezept, jedes Kind ist anders und das ist auch gut so.
Eltern müssen ihren ganz persönlichen Weg der Kindererziehung finden, ihre eigene Mischung aus liebevollem aber auch konsequentem Umgang mit dem Nachwuchs. Kinder brauchen auf der einen Seite Regeln, Grenzen und Konsequenzen andererseits auch Wertschätzung, Lob und Zuneigung. Da sind Erziehungsfehler vorrauszusehen, das ist meschlich und vor allem auch erlaubt. Eltern lernen mit jeder Phase des Kindes, von anfänglichen Bock- und Trotzphasen im Kleinkind- und Schulalter über die Pupertät bis ins Erwachsenenalter. Konflikte und Streit wird es, wie in jeder Beziehung, immer geben, umso wichtiger ist die Versöhnung.

Führen Sie sich immer wieder vor Augen: MEIN KIND IST EINZIGARTIG!

Überforderung – Keine Panik
E wird immer wieder Momente geben, in denen Konflikte aufkommen. Das ist völlig normal und auch wichtig für die Entwicklung des Kindes. Auch während eines Streits müssen Eltern ihren Kindern mit Wertschätzung und Respekt begegnen, nur so lernen Kinder Konflikte ohne Gewalt zu lösen.
Kinder brauchen Freizeit zur kreativen Entfaltung genauso wie tägliche Rituale und Kuschelzeiten mit der Familie. Sie geben dem Kind Sicherheit im Alltag, Geborgenheit und stärken das Gemeinschaftsgefühl.
Zu den häufisten Problemen in der Erziehung zählen unter anderem:
Überängstliches Verhalten
Können Eltern nur schwer loslassen, geben sie ihre Ängste oft an die Kinder weiter, die Folge davon kann fehlendes Selbstbewusstsein und Überängstlichkeitein.
Eltern sollten ihrem Kind dann mehr vertrauen, es loben und bestärken.
Aggressives Verhalten
Reagieren Kinder aggressiv, fühlen sie sich oft unverstanden oder zu etwas gedrängt, da hilft nur reden und die Gründe für das Verhalten zu finden. Kinder müssen sich verstanden fühlen, daher hilft es Kompromisse einzugehen.
Missachtung von Regeln
Mit Grenzüberschreitungen provozieren Kinder oft absichtlich Konflikte um herauszufinden wie groß ihre Macht ist. Hier hilft nur ein ruhiges Gespräch und logische Konsequenzen. Viele Strafen werden von Kindern nicht verstanden, beispielsweise kommt das Kind zu spät nach Hause, warum wird es mit Fersehverbot bestraft. Konsequenzen ohne Zusammenhang zum Fehlverhalten bringen das Kind nicht zum Nachdenken, sie verärgern es nur.
(Leistungs-) Verweigerung
Übertriebene Förderung verwandelt sich schnell in Überforderung und machen dem Kind zuviel Druck. Eltern müssen sich an den Wünschen und Bedürfnissen des Kindes orientieren und nicht an den eigenen Erwartungen und Vorstellungen.

Die Kinder sind die wirklichen Lehrmeister der Menschheit

Eltern Kind Probleme
Alltägliche Konflikte zwischen Eltern und Kindern entstehen durch Ungehorsam, Trotz, Unordnung, Schwierigkeiten beim zu Bett bringen und früh Aufstehen oder zu vielen Süßigkeiten und Fernsehen. Diese Konflikte lassen sich zumeist mit viel Geduld und Kompromissen lösen.
Schwieriger wird es in der Pupertät, die Teenager versuchen sich abzunabeln und wollen erwachsen werden. Da fühlen sie sich von den Eltern bevormundet und oft unverstanden. Erst im Erwachsenenalter verstehen sie, dass Eltern immer nur das Beste für ihre Kinder wollen und gar nicht alles so ungerecht gewesen ist.
Doch was ist, wenn es in der Pupertät so aus dem Ruder läuft, dass das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern nur noch oberflächlich ist, wenn die Teenager plötzlich zum Alkohol greifen oder gewalttätig sind.
In der Situation sind Eltern verständlicherweise überfordert und wissen nicht mehr, wie sie an ihr Kind herankommen sollen, nun gilt es einen Weg zu finden mit dem Jugendlichen zu sprechen, seine Gedanken und Gefühle zu erfahren und ihn auf den richtigen Weg zurück zu bringen.
Um die erste positive Aufmerksamkeit zu erlangen, sind gemeinsame Unternehmungen und Aktivitäten ein guter Weg. So kann im ersten Schritt das Verhältnis und die Zusammengehörigkeit wieder gefestigt werden. Hat das Kind keine speziellen Hobbys, werden gern Aktivitäten, bei denen es um Vertrauen geht genutzt, beispielsweise Klettern oder Kanu fahren.
Ist das Vertrauen wieder ein wenig aufgebaut, sind Gespräche in ruhiger Atmosphäre wichtig, vor allem sollten es Gespräche ohne Vorwürfe und Vorschriften sein.
Weiterhin sollte der Jugendliche trotz der Probleme seine Freiheiten bekommen, da er sich sonst nur unter Druck gesetzt und unverstanden fühlt und dementsprechend alle Annäherungsversuche abblockt. Dennnoch müssen die Eltern gerade in dieser Situation immernoch ein Auge auf die Machenschaften der Heranwachsenden haben.

Kinder benötigen von ihren Eltern Wurzeln und Flügel

Phasen des Kindes zum erwachsenen Menschen
1. Als Kinder stellen wir unsere Eltern über alles, wir vertrauen ihnen, bewundern und verteigen sie, sie sind unser Vorbild
2. Im Schulalter merken wir, dass sie gar nicht so fehlerfrei sind und doch nicht alles wissen, wir vertrauen ihnen aber weiterhin blind
3. Während der Pupertät sind unsere Eltern für uns die größten Feinde, die uns alles verbieten und den Spaß nehmen wollen.
4. Wenn wir Erwachsen werden, sehen wir unsere Eöltern plötzlich so wie sie sind, mit all ihren Stärken und Schwächen. Wir verstehen ihre Gedankengänge und können ihre damaligen Erziehungsmethoden besser nachvollziehen.
5. Manche von uns geraten auch in die fünfte Phase, wir übernehmen die Elternrolle, indem wir die Pflege übernehmen.
Viele bleiben in der dritten Phase hängen, sie machen ihren Eltern Vorwürfe für die schlechte Erziehung und machen sie für schlechte Zeiten in ihrem Leben verantwortlich.
Ebenso bleiben einige in der ersten Phase, indem sie ihr Leben nach den Vorstellungen der Eltern führen, beispielsweise führen sie deren Berufswunsch aus.
6. Wir bewerten ob wir selbst eine schöne Kindheit hatten und verstehen die damaligen Sichtweisen unserer Eltern. Wir können ihnen Ärger und Enttäuschung entgegenbringen und entwickeln eigene Regeln für unsere Kinder oder übernehmen sie teilweise aus unerer Kindheit.

Kinder sind Gäste, die uns nach dem Weg fragen

Liebe, Zuneigung und Streit
Während des Heranwachsens eines Kindes treten unzählige Probleme und Schwierigkeiten auf, denen Eltern standhaft bleiben und immer den richtigen Weg finden müssen, damit umzugehen.
Der Wichtigste Punkt in der Erziehung sind die Gespräche mit dem Kkind, man darf nie aufhören zu fragen was in dem Sprössling vorgeht, was er sich wünscht und was ihn beschäftigt. Wenn Kinder in jungen Jahren bereits merken, dass sie von den Eltern geliebt und geschätzt werden, so sind sie später selbstbewusster und es ist schwieriger das Band zwischen ihnen durch zu trennen.
Es sollte viel mit dem Kind unternommen werden, ob Ausflüge oder sonstige Aktivitäten wie gemeinsam Plätzchen backen oder Fußball spielen, die einfachsten Dinge stärken die Eltern-Kind-Bindung enorm. Gutes Beispiel sind zum Beispiel Fahrrad Ausflüge.